Sie verstehen doch meine Angst?

Keine Maske mehr tragen zu müssen scheint zu ängstigen. Das ist die Schuld unseres Gehirns und des Trainings der letzten 2, Jahre. Ein Erklärungsversuch für ein unterschiedliches Sicherheitsdenken.

Sie verstehen doch meine Angst


Sie verstehen doch meine Angst?

Nein, ich konnte die Angst, der fit und attraktiv erscheinenden älteren Dame eben nicht verstehen und ich weiß ziemlich gut, was Angst bedeutet – persönlich wie empirisch. Natürlich habe ich selbst Angst kennengelernt und ich kenne Angstpatienten in verschiedensten Intensitäten. Ihre Angst verstehen, das gelang mir nicht. Das hat mit dem zu tun, was gerade unsere Gesellschaft spaltet – und beides ist eine Illusion bzw. ein Schubladendenken fernab der Realität. Nimm dir fünf Minuten dazu, aus der Corona Angst auszusteigen, wenn du das möchtest.

Der Placebo Effekt und die linke Gehirnhälfte

Unsere linke Gehirnhälfte braucht Worte – verständliche Begriffe – die wir kategorisieren können. So erklären wir uns die Welt und unsere eigene Existenz. Wir wissen, was ein Stuhl ist und was man damit macht und daher verstehen wir das Wort, können es einordnen und kategorisieren den Gegenstand, das Gefühl oder Erleben. Wenn das kongruent ist, dann ist unsere Welt in Ordnung.

Lesen wir das Wort „Gelb“ in der Farbe Gelb, dann ist alles gut – wir können alles zuordnen, die Welt ist logisch und das erkennen wir schnell. Wir ziehen nötige Schlüsse sofort und können uns den Zusammenhang logisch erklären. Lesen wir allerdings das Wort „Gelb“ in der Farbe Rot, dann ist die Verarbeitung schwer und braucht deutlich länger. Die Information ist inkongruent. Was sollen wir hier angeben, die Farbe oder das Wort? Beides braucht lange, ehe wir uns äußern können.

Bei einem Unfall wurde eine Gruppe Menschen gefragt, welche Geschwindigkeit die Fahrzeuge hatten, als sie zusammenprallten. Eine andere Gruppe fragte man, welche Geschwindigkeit die Fahrzeuge hatten, als sie zusammengestoßen sind. Die erste Gruppe (zusammenprallen) hatte eine höhere Wahrnehmung der Geschwindigkeit, als die andere Gruppe (zusammenstoßen). Worte lenken unsere Wahrnehmung und führen zu anderen Kategorisierungen.

Der Einfluss der Medien

Wenn wir nun Medien konsumieren, die staatlich finanziert werden, dann können wir davon ausgehen, dass die Meinung des Auftraggebers wiedergegeben wird. Konsumieren wir freie und extremere Medien, dann setzt man sich viel kritischer auseinander. Beide Arten von Quellen gehen in extreme Positionen. Die erstgenannte Sorte hat hierzulande die Angst vor einem Virus geschürt, die andere die Angst vor einer Impfung. Nun reagiert jeder von uns anders.

Ein Teil lässt sich von der Angst vor dem Virus leiten. Dazu gehört besagte Dame aus meinem Beispiel von gestern. Diese Menschen haben den Kanal offen, der sie bestätigt und weisen Kritik daran von sich. Eine Argumentation ist nicht möglich. Der Nutzen der einfachen Masken und der FFP2 Masken wurde ihnen eingetrichtert, wenngleich dazu der Nachweis nicht zu erbringen ist. Andere Krankheiten, Sorgen und Ängste werden bagatellisiert und der eine Virus wird als Staatsfeind Nummer Eins angesehen. Die Relativierung wird nicht gewollt und unterdrückt.

Der andere Teil der Menschen hat diese Angst nicht und informiert sich auch oder überwiegend aus anderen Quellen, die wesentlich kritischer sind. Demzufolge wird diese Kritik natürlich auch übernommen und stellt das in Frage, was die erste Gruppe als Wahrheit anerkennt. Da ich mich persönlich hier hinzurechne bin ich kritisch und „verstehe“ die Angst nicht, weil ich sie nicht anerkennen kann. Somit weise ich sie als unbegründet zurück. Menschen wie ich sind davon auch nur schwer abzubringen, meines Erachtens aber Argumenten gegenüber offener, weil sie kritischer sind – und Kritik funktioniert eben in jede Richtung.

Dann gibt es noch den Teil, den man „Mitläufer“ nennen könnte. Diese Gruppe ist etwas größer als die anderen beiden Gruppen. Diese Menschen richten sich nach dem, was der als größer wahrgenommene Teil der Bevölkerung macht und machen sich die wenigsten Gedanken.

Wie können wir diesem Problem entkommen?

Es ist wichtig, dass wir uns dem Gespräch öffnen und nicht auf des bauen, was unsere linke Gehirnhälfte verstanden und kategorisiert hat. Wahrheit ist nicht gleich Meinung. Es gibt auffällige Hinweise gegen eine sinnvolle Auseinandersetzung mit dem Thema:

  • Statistische Fehler durch Hochrechnungen und zeitversetzte Meldungen;
  • Geförderter Abbau von Krankenhäusern und Intensivbetten;
  • Willkür-Zensur sozialer Medien;
  • AN und MIT Zählung statt WEGEN;
  • Sprachliche Denunziation bzw. Mobbing von Menschen mit anderer Wahrnehmung bzw. anderen Argumenten;
  • Unklare Faktenlage zu Impf-Nebenwirkungen und schweren bzw. dauerhaften Verläufen, wobei aber die Nebenwirkungen bagatellisiert und die möglichen schweren Verläufe dramatisiert werden – ohne eine dauerhafte Forschung zu einem der Themen

… und viele mehr.

Wir müssen uns damit befassen, wie die Fakten aussehen und Kommentare als solche Wahrnehmen. Wer das große und ganze Bild sehen will, der muss seine Meinung zurückstellen. Die Meinung, die wir uns gebildet haben, verhindert die Wahrheitsfindung. Wer sich einer der frei Gruppen zurechnet, der muss sich bewusst einmal damit auseinandersetzen, warum wer was in welcher Absicht sagt und Statistiken suchen, lesen und auswerten.

Natürlich werden wir alle sehen, dass Menschen in unserem Umfeld mit dem Virus zu tun haben, aber wenn wir sehen, wen wir kennen, der an anderen Krankheiten leidet, dann sehen wir eine Relativierung eintreten.

Sehen wir die Kollateralschäden durch aufgeschobene Operationen und signifikante Steigerungen von Angst und Panik, dann relativieren wir auch ein wenig mehr.

Wenn wir bemerken, dass man vorgibt, dass die Impfungen sicher sind und wie der Umgang mit Nebenwirkungen zu sein scheint, dann macht das auch nachdenklich. Ebenso wie die Drohgebärden zu Langzeitschäden. Beides kann zeitlich nicht erforscht sein und ist Meinungsmache ohne wissenschaftliche Grundlage.

Ich erinnere mich an Contergan und den Umgang damit, weil ich aus der Stadt komme, in der es entwickelt wurde. Hier hat man auch nicht wahrhaben wollen, dass ein Medikament die vielen tausend Fälle von Missbildungen verantwortet.

Schließe die Augen oder öffne sie!

Du kannst nur das werden, was verpönt ist: Fragesteller. Du musst hinterfragen, woher welche Information mit welcher Absicht in welcher Art verbreitet wird. Danach ist es wichtig, der linken Gehirnhälfte zu entkommen und das Schubladendenken für diesen Bereich auszuschalten. Wahrnehmen, bewerten, beurteilen und Meinungen bilden – das machen wir viel zu automatisch. Genau so entsteht die „German Angst“, die auch vor Corona immer schon ein Thema war.

Schau dir doch einfach mal folgende Dinge an:

… um nur ein paar Beispiele aufzuzeigen. Schaue dich selbst um und stelle Fragen, wenn du das möchtest. Du findest auch zum Weg der Schweden spannende Fakten und dazu, was wirklich Grundlage sein könnte. Und das findest du in sogenannten „seriösen Medien“.

Bedenke: Du musst keinem Lager angehören, du musst nicht argumentieren und du musst eine aufgedrängte Angst nicht verstehen. Du musst die Wahrheit sehen wollen.

Hinweis (Werbung, Quellennachweis)

Ideen zu diesem Artikel stammen teilweise aus dem Buch „Kein Ich, kein Problem: Was Buddha schon wusste und die Hirnforschung heute bestätigt.“ von Chris Niebauer.


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